Hip-Hop na maturze: tak omawia się dzieła Kafki!

Hip-Hop na maturze: tak omawia się dzieła Kafki!Przedstawiam pomysł maturzysty z Niemiec (Tequila z Mannheim), któremu jedna z obowiązkowych lektur („Proces” Kafki; „Der Proceß” von Kafka) wydała się zbyt nudna. Maturzysta ten postanowił opisać „Proces” na swój sposób i nagrał rapowy utwór pokazujący problematykę tego dzieła. Tygodniami powstawał tekst do prezentacji maturalnej w kraju związkowym, gdzie jest to akurat możliwe (Baden-Württemberg), a jego treść uwzględnia interpretację dzieła, przedstawia problemy w nim pokazane i uświadamia odbiorcy powiązania, jakie wynikają z porównania biografii Kafki z jego twórczością. Zapraszam po pierwsze do zapoznania się z nagraniem, później natomiast do wysłuchania go jeszcze raz, ale z analizą zamieszczonej niżej transkrypcji.

Tequila – „Der Rapprozess”

Transkrypcja tekstu

„Josef K., du bist verhaftet und egal, was du machst / Es gibt keinen Ausweg, also rein in die Schlacht / Du bist verhaftet (Ich will leben!), ziehst dich selbst in den Bann / Hast du keine Einsicht, bist du ewig gefangen (Lass mich raus!).

Ich wache auf und werd von Wächtern ohne Grund verhaftet / Sie selbst wissen nicht, warum, ich kann es nicht verkraften / Sag, wer sind die Leute und wer hat sie geschickt, denn ohne dass ich was getan hätte, ham sie mich erwischt / Nein, ich kann das nicht zulassen, geh weiter zur Bank / Doch die Anklage bringt mich langsam um den Verstand.

Will nicht zum Gerichtstermin, doch ich renne diesen Weg / Weil die Schuld in mir brennt und mich niemand versteht / Vor den zwei Parteien will ich mich verteidigen / Das Gericht ist unergründlich, muss mich nicht vereidigen / Die Decken engen mich ein, ich kann es nicht verstehn / Kann den Richter mit seinem Buch hier einfach nicht ernst nehm / Die Dachböden sind schmutzig, sie verkörpern das Unheil / Ich aber bin unschuldig und unwissend verurteilt / Die Richter sind korrupt und haben hier die Macht / Aber ich bin überlegen, und ich führe meinen Kampf.

Josef K., Du bist verhaftet und egal, was du machst / es gibt keinen Ausweg, also rein in die Schlacht / Du bist verhaftet, (Ich will leben!), ziehst dich selbst in den Bann / hast du keine Einsicht, bist du ewig gefangen (Lass mich raus!).

Der Student entführt die Frau, doch sie wehrt sich nie / Mich entführt der Prozeß, er ist mir so viel wert wie nie / Mein Advokat Huld verschiebt Schuld / Gibt mir Schutz, ich kämpfe ums Bewusstsein, trotz der stickigen Luft / Meine Sicht beginnt zu flimmern, will mich nicht erinnern / Versuch sie zu verdrängen, diese Schuld in meinem Innern / Was sie sagen, das Gericht zieht die Schuld an? Wenn ich so was höre, zuck ich nur mit den Schultern.

Und Lenis Blick trifft mich, legt offen und entlarvt mich / Fühl mich unterlegen und mein Atem versagt / Ich kündige dem Advokat, verkümmer innerlich / Lass den Prügler auf sie einschlagen und kümmere mich nicht / Aber irgendwann hilft mir Leni oder ‚ne andere raus / Um den Prozeß zu gewinnen, brauch ich reizbare Frauen / Objekte der Begierde, ich kann sie wie Mauern bauen / Und durch ihre Augen in die Seele des Gerichts schauen.

Josef K., du bist verhaftet und egal, was du machst / Es gibt keinen Ausweg, also rein in die Schlacht / Du bist verhaftet (Ich will leben!), ziehst dich selbst in den Bann / Hast du keine Einsicht, bist du ewig gefangen (Lass mich raus!).

Ich sitz verzweifelt am Schreibtisch und weiß nicht, wo mein Kopf ist / Tagelang nicht konzentriert, hoff, ich verlier meinen Job nicht / Meine Kräfte schwinden, ich verliere diesen Kampf / Das Gericht muss nicht suchen, meine Schuld zieht es an / Was ist deren Plan, und warum bin ich verhaftet? / Was hab ich getan, warum habe ich die Kraft nicht? / Mein Es bestimmt mein Über-Ich, also bin ich nicht ich, nicht das Gericht spricht mich schuldig, ich richt mich.

Stickige Luft in den Kanzleien, spür das Unbehagen / Suche Antworten in Unterlagen, doch ich find nur Fragen / Denk an die Parabel, hör ich den Pfarrer sagen / Die Frage nach der Schuld, nicht zu klären, wie bei Kain und Abel / Wie mein Vater immer sagte, ich bin nur ein Nichtsnutz / Ein Junge ohne Herz und Leben, der auf’s Gericht spuckt / Ich bin nie Mensch geworden, nur wie ein Hund gestorben / Denn um Mensch zu werden, musst ich wie ein Hund sterben.

Josef K., du bist verhaftet und egal, was du machst / Es gibt keinen Ausweg, also rein in die Schlacht / Du bist verhaftet (Ich will leben!), ziehst dich selbst in den Bann / Hast du keine Einsicht, bist du ewig gefangen (Lass mich raus!).

Josef K., du bist verhaftet und egal, was du machst / Es gibt keinen Ausweg, also rein in die Schlacht / Du bist verhaftet (Ich will leben!), ziehst dich selbst in den Bann / Hast du keine Einsicht, bist du ewig gefangen (Lass mich raus!).

Du bist verhaftet. Du bist verhaftet. Josef K., du bist verhaftet / Es gibt keinen Ausweg. Du bist verhaftet. Kein Ausweg. Du bist verhaftet / Verhaftet. Du bist verhaftet. Verhaftet. Verhaftet.”

Co sądzicie o takim podejściu do tematu?

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Komentarze: 2
  1. Julka

    Ciekawy pomysł. Po pierwsze widać zrozumienie lektury przez ucznia, jego własną interpretację. Moim zdaniem, na pewno bardziej dotarłaby w taki sposób treść książki do uczniów, szczególnie do osób, które nie lubią czytać lektur, i do osób słuchających hip-hopu. Myślę, że pomocne byłoby do lepszego zrozumienia treści i jej utrwalenia.
    Jeśli chodzi o egzamin, to przynajmniej widać własny wkład i na pewno się wyróżniał i został zapamiętany pośród innych zdających.

  2. Piotr

    Sam jestem fanem hip-hopu, więc pomysł bardzo mi się podoba :) Co do wykonania… nie ma szału (wpływ może ma na to fakt, iż nie znam języka niemieckiego, ale oceniam samą warstwę muzyczno-wokalną), ale najważniejsza jest ZAJAWKA :D

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