Langsam gesprochene Nachrichten – wiadomości po niemiecku z nagraniem audio

Wiadomości po niemieckuWiadomości po niemiecku pojawiły się na moim blogu dawno, dawno temu, jeszcze w zeszłym roku, dzisiaj odświeżam materiał. Ćwicz dzięki nim sprawność słuchania i fonetykę niemiecką dzięki wiadomościom z nagraniem niemieckojęzycznego lektora i transkrypcją tekstu. Do wyboru masz dwie wersje: wolniejszą i oryginalną. Materiał jest autentyczny, nie został nagrany dla potrzeb kursów językowych, po prostu jest i tworzy przez to jedno z najlepszych źródeł doskonalenia sprawności słuchania.

Sobota, 2. kwietnia 2011, Samstag, der 2. April 2011

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Außenminister Guido Westerwelle hat Japan drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami die Solidarität Deutschlands versichert. Zu Beginn eines Kurzbesuchs in Tokio kam der Außenminister mit Mitarbeitern der deutschen Botschaft zusammen, die wegen der Atomkatastrophe in Fukushima nach Osaka im Süden des Landes ausgelagert worden war. Bislang wurden aus Deutschland 220 Tonnen Hilfsgüter geliefert, darunter eine Spezialpumpe, die bei der Kühlung des Reaktors in Fukushima hilft. Der FDP-Politiker war zuvor drei Tage lang in China, wo er für mehr Menschen- und Bürgerrechte geworben hatte. Der Kompass sollte für alle Länder in Richtung Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit zeigen, auch wenn die Wege dorthin sehr unterschiedlich seien, sagte Westerwelle zum Abschluss seines Aufenthalts in Peking.

Die Lage in dem havarierten japanischen Atomkomplex Fukushima ist weiter hoch gefährlich. Im Betonboden eines der Reaktoren ist nach Angaben der Betreiberfirma Tepco ein Riss gefunden worden. Durch das entstandene Leck fließe hoch radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Es sei eine Strahlung von 1.000 Millisievert pro Stunde gemessen worden. Die natürliche Strahlenbelastung liegt zwischen einem und zehn Millisievert pro Jahr. Nach Angaben der japanischen Atomaufsicht will Tepco Beton in das Reaktorinnere pumpen, um das Leck zu stopfen. Drei Wochen nach dem Beben, dem Tsunami und dem Beginn des Atomdesasters hat Ministerpräsident Naoto Kan erstmals das Katastrophengebiet besucht. Seine erste Station war die 20.000-Einwohner-Stadt Rikuzentakata, die von der Flutwelle verwüstet wurde. An der nördlichen Pazifikküste ist inzwischen eine groß angelegte Suchaktion der japanischen Streitkräfte, unterstützt von US-Soldaten, nach Opfern des verheerenden Tsunami angelaufen. Noch immer werden mehr als 16.000 Menschen vermisst.

Nach dem blutigen Angriff auf das Büro der Vereinten Nationen in Masar-i-Scharif haben die gewaltsamen Ausschreitungen gegen eine Koranverbrennung in den USA auf andere Teile Afghanistans übergegriffen. In Kandahar, im Süden des Landes, wurden bei Protesten gegen die Koranverbrennung durch einen radikalen christlichen Prediger in Florida mindestens neun Menschen getötet und mehr als 70 verletzt. Hunderte Demonstranten riefen antiamerikanische Parolen, zündeten Autos an und belagerten das Hauptquartier der Polizei. Auch im westafghanischen Herat kam es zu Protesten. Am Freitag hatte eine erzürnte Menge nach dem traditionellen Feiertagsgebet das schwer gesicherte UN-Gelände im nordafghanischen Masar-i-Scharif überrannt. Bei dem Angriff starben sieben ausländische UN-Mitarbeiter.

In Nigeria ist die Parlamentswahl wegen schwerer organisatorischer Mängel landesweit auf Montag verschoben worden. Der Vorsitzende der unabhängigen nationalen Wahlkommission, Attahiro Jega, sprach von einer sehr schweren aber notwendigen Entscheidung. Nur so könne eine effektive Abhaltung der Wahl gewährleistet werden. Zuvor war die Abstimmung bereits in der Hauptstadt Abuja und einigen Bundesstaaten gestoppt worden, weil Wahlzettel und andere Unterlagen nicht geliefert worden waren. Die Parlamentswahl in dem bevölkerungsreichsten Land des Kontinents ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Abstimmungen. Am 9. April findet die Präsidentenwahl statt, eine Woche später werden die Gouverneure der Einzelstaaten bestimmt.

Nach dem Wahlsieg von Grünen und SPD im Bundesland Baden-Württemberg hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer einen Kompromiss im Streit um das Bahnprojekt Stuttgart 21 angeboten. Der CSU-Politiker schlägt vor, die Entscheidung über den Bau einer Schnellbahnstrecke zwischen Stuttgart und Ulm von der über den Bau eines neuen unterirdischen Bahnhofs in Stuttgart zu trennen. Ein Beschluss zum Bau der Schnellverbindung sei möglich, noch bevor die Frage des Stuttgarter Bahnhofs endgültig geklärt sei, sagte Ramsauer im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel”. Der designierte Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann von den Grünen und sein SPD-Partner Nils Schmid wollen eine Volksabstimmung über das Projekt Stuttgart 21 vornehmen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Freundlich und trocken mit viel Sonnenschein. Am Abend im Nordwesten Wolkenaufzug. Die Temperaturen liegen bei 20 bis 24 Grad, am Rhein sogar bei 25 bis 27 Grad.

Źródło: Deutsche Welle, http://www.dw-world.de/deutschkurse

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