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Tyczkowski Łukasz

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Das Erlernen von rezeptiven Fertigkeiten ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, weil wir es auf immer mehr Ebenen mit der Internationalisierung der Gesellschaft zu tun haben. Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern gewinnt an Relevanz, deshalb ist es so wichtig, die fremden Sprachen gebrauchen zu können. Dieser Weg beginnt bei den Schülern mit der Übung von rezeptiven Fertigkeiten, von Hör- und Leseverstehen, wonach sie auch im produktiven Bereich gemeistert werden. Wir wollen jetzt die Aufgabenformen nennen, die eingesetzt werden sollen, um die Fertigkeit des Hörverstehens zu üben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Übungen zu systematisieren. Erstens können das die Hörtexte sein (synthetische, authentische Texte), zweitens können wir diese Aufgaben nach den Hörstilen (das extensive oder intensive Hören) einteilen. Die Systematisierung, die wir gleich zu präsentieren vorhaben, ermöglicht einen Überblick über verschiedene  Übungsmöglichkeiten und hilft den Lehrenden bei der Auswahl richtiger Übungsformen. Dahlhaus (1994:52) schlägt eine Systematisierung vor, die sich auf den konkreten Umgang mit Hörtexten im Unterricht bezieht. Sie unterscheidet die Aufgaben:

  • die vor dem Hören des Textes gemacht werden,
  • die während des Hörens einzusetzen sind,
  • die nach dem Hören gemacht werden.

Die Aufgaben, die vor dem Hören gemacht werden können, haben zum Ziel, ins Thema einzuführen und die Schüler zu motivieren, z. B. durch Aktivierung ihres Vorwissens mit Hilfe verschiedener Techniken (Dahlhaus 1994:125):

  • Assoziogramme,
  • visuelle Impulse (Bilder, Fotos, Video, Folie etc.),
  • Besprechung des zu bearbeitenden Themas in der Mutter- oder auch in der Fremdsprache (Vorwissen der Schüler aktivieren),
  • Zuordnungsübungen (Bild ? Text, Bild ? Bild, Text ? Text),
  • das Herstellen richtiger Reihenfolgen von Bildern oder Texten,
  • Besprechung eines anderen Materials mit ähnlicher oder gleicher Thematik.